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	<title>RC-Heli-Action &#124; das wahre fliegen.</title>
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		<title>Zeitreise &#124; 40 Jahre Modellhubschrauber</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 07:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[helistuff]]></category>

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		<description><![CDATA[<a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/aufmacher_big.jpg"></a>Ein Helitreffen der besonderen Art fand Anfang Juli bei der MFG Kitzingen statt. 40 Jahre nach dem Weltrekordflug von Dieter Schlüter (20. Juni 1970: 11,5 Kilometer Strecke, 27 Minuten und 51 Sekunden Flugzeit) lud Kurt Pastuschka alle&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="aufmacher">
<a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/aufmacher_big.jpg"><img alt="" src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/aufmacher.jpg"></a><strong>Ein Helitreffen der besonderen Art fand Anfang Juli bei der MFG Kitzingen statt. 40 Jahre nach dem Weltrekordflug von Dieter Schlüter (20. Juni 1970: 11,5 Kilometer Strecke, 27 Minuten und 51 Sekunden Flugzeit) lud Kurt Pastuschka alle Freunde nostalgischer Modellhubschrauber zum Flugtag in die Nähe von Würzburg ein. Damit war es das dritte Treffen dieser Art überhaupt und ganz ohne Zweifel ein Riesenerfolg. </strong>
</div>
<p>Bei bestem Wetter konnten hier die Heli-Oldies live im Flug erlebt werden. Das Rahmenprogramm mit Vorträgen von Dieter Schlüter, das familiäre Zusammensein und der Erfahrungsaustausch unter den Piloten und zahlreichen Zuschauern machten den Reiz dieser gelungenen Veranstaltung aus. Dieter Schlüter stand jederzeit für Fragen zur Verfügung und fesselte die Zuhörer mit seinen detaillierten Hintergrund-Informationen zum damaligen Zeitgeschehen. </p>
<p>Neben dem Restaurieren und Fliegen von Original-Modellen entwickelt sich langsam eine Szene für originalgetreue Nachbauten. Zu Gerd Guzickis Heli Baby-Nachbau (Firma minicopter) gesellt sich demnächst auch die DS 22 von Tobias Gräf (Modellbau Gräf). Ab August wird bei ihm ein kompletter Baukasten dieses Helis nach den originalen Plänen inklusiv GFK-Rumpf erhältlich sein, Ende des Jahres folgen dann die Gazelle und Cobra. Die Teile des von ihm zur Tombola gestifteten Vorserien-Baukastens überzeugten durch exzellente Qualität und einer 98-prozentigen Kompatibilität mit dem Original von Schlüter. </p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass sich die Veranstaltung etabliert und beim nächsten Mal auch die frühen Modelle von Kavan im Flug zu bewundern sein werden. n</p>
<p><strong>Text &amp; Bilder: Fred Annecke</strong></p>
<div id="bilder">
<a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/01_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/01.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Dieter Schlüter (rechts im Bild) gibt den einen oder anderen Tipp zum Betrieb seiner weltweit ersten in Serie gebauten Modellhubschrauber. Pilot ist Uli Friedgen, das Modell ist eine original Schlüter Bell Huey Cobra von 1972</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/02_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/02.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Ein kleiner Ausschnitt der vertretenen Modelle. Die Marke Schlüter dominierte vor Graupner und Kavan</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/03_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/03.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Ersatzteilversorgung für Heli-Oldies ist immer ein Thema. Von Enthusiasten in Kleinserie hergestellte Teile sind über www.helioldie.de zu bekommen. Hier Metallteile für die bekannten Schlüter-Trainer</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/04_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/04.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Der von Tobias Gräf in einer Kleinserie hergestellte Bausatz der Schlüter DS 22 enthält alle Teile in erstklassiger Qualität. So bekommt man nach über 35 Jahren die Möglichkeit, solch einen Klassiker selbst fliegen zu können</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/05_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/05.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Der Rotorkopf an der Müller Alouette war schon damals sehr sauber komplett aus Metall gefertigt. Zu dieser Zeit gab es noch keine CNC-Maschine</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/06_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/06.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Sicherlich ein besonderer Hingucker: die Müller Alouette (1973), geflogen von Andreas von Bergen. Kein anderer Modellhubschrauber kam in den frühen 70er-Jahren der Optik des bemannten Vorbilds so nahe</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/07_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/07.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Schlüter Cheyenne (1980) von Michael Vogler mit der besonders flach bauenden Mechanik, die auch in der SX81 verwendet wurde</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/08_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/08.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Dieter Schlüter (Mitte) mit dem weltweit ersten in Serie gebauten Modellhubschrauber, der Bell Huey Cobra. Neben ihm die Piloten Uli Friedgen (links) und Ewald Glanzer</p>
</div>
<div id="bilder">
<a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/09_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/09.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Hier die beiden Schlüter Cobras im Formationsflug. Hinten das Modell von Ewald Glanzer aus Österreich, vorne die Cobra mit Kufenlandegestell von Uli Friedgen</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/10_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/10.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Blick ins Rumpfinnere des elektrifizierten Bell 212 Twin Jet</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/11_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/11.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Der Motorstart der Cobra erfolgte von unten über einen Keilriemen</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/12_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/12.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Gerd Guzicki brachte diesen elektrifizierten Bell 212 Twin Jet von Graupner mit. Dahinter ein Schlüter Heli Baby von 1975 und eine Alouette II von Kavan</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/13_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/13.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Kavan Alouette II bietet Einmaliges: Ein einzelner Bell-Hiller-Mischarm am drehzahlgesteuerten Kunststoff-Rotorkopf macht die träge Hiller-Steuerung reaktionsfreudiger</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/14_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/14.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Formationsflug zweier Schlüter Gazellen. Vorne das Modell von Kurt Pastuschka, hinten das von Andreas von Bergen</p>
<p><a rel="lightbox[replay_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/15_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/replay_0910/15.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Kurt Pastuschka hat viel Geld in ein neues Spritzgusswerkzeug investiert und kann nun das Getriebegehäuse für die frühen Schlüter Rumpfmodelle liefern</p>
</div>
<div class="shr-publisher-1007"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Ya Control &#124; Hochachsen-Stabilisierung im Modell-Heli</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[pilot`slounge]]></category>

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		<description><![CDATA[<a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/aufmacher_big.jpg"></a>Der Markt bietet uns eine Fülle an elektronischen Heckrotor-Stabilisierungssystemen, die den Anwender sowohl durch günstigen Preis als auch durch einfache Bedienung und Einstellbarkeit unterstützen. Wie bereits in RC-Heli-Action 05/2009 genauestens beschrieben, gibt es doch noch eine Fülle von&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="aufmacher"><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/aufmacher_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/aufmacher.jpg" alt="" /></a><strong>Der Markt bietet uns eine Fülle an elektronischen Heckrotor-Stabilisierungssystemen, die den Anwender sowohl durch günstigen Preis als auch durch einfache Bedienung und Einstellbarkeit unterstützen. Wie bereits in RC-Heli-Action 05/2009 genauestens beschrieben, gibt es doch noch eine Fülle von Fragen bezüglich richtigem Einbau und Einstellung von Heckrotor-Gyro-Systemen sowie der entsprechenden Servoanlenkung. Um die zahlreich eintreffenden Fragestellungen aufzugreifen, bringen wir etwas Licht in die teilweise sehr umfangreiche Problematik rund um die Hecksteuerung.</p>
<p></strong></div>
<div id="bilder"><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/01_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/01.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Größenvergleich unterschiedlicher Gyro-Systeme aus verschiedenen Epochen. Links modernste Technik aus dem Hause Futaba, rechts das betagte, aber immer noch gut funktionierende mechanische Kreiselsystem 153 BB</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/02_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/02.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Piezo versus MEMS. Ob nun ein preiswertes Piezo-System oder ein Top-Gyro mit MEMS-Sensor eingesetzt wird – beide Geräte arbeiten hervorragend und sind durchaus „einsteigerfreundlich“</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/03_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/03.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Ordentliche Funktion des Heckrotorsystems ist nur dann gewährleistet, wenn alle Komponenten im Heli korrekt montiert werden. Der Sensor des Gyros muss an einen vibrationsunempfindlichen Ort – hier sollte man sich an den Vorgaben der jeweiligen Mechanik-Hersteller orientieren</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/04_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/04.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Blick in die empfindliche Elektronik gängiger Gyro-Systeme. Das verdeutlicht, dass unbedingt auf vibrationsabsorbierende Befestigung geachtet werden muss</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/05_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/05.jpg" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/06_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/06.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Klassisches Gyro-System mit Piezo-Sensor, das keinesfalls wegen seines Sensortyps als schlecht eingestuft werden sollte (siehe Text)</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/07_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/07.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Auch die Verwendung des richtigen Doppelklebebands ist enorm wichtig, um dem Gyro-Sensor optimale Unterlage zu bieten</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/08_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/08.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Wichtig ist bei neutral stehendem Heckrotorknüppel die exakte rechtwinkelige Ausrichtung des Servoarms zum Gestänge</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/09_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/09.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Im Idealfall steht bei neutral stehendem Heckknüppel und Heckservo die Pitch-Schiebehülse mittig auf der Heckrotorwelle</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/10_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/10.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Führung des Heckgestänges ist ebenfalls elementar wichtig in der Kette eines gut funktionierenden Heckrotorsystems. Unbedingt darauf achten, die Gestängeführungen am Heckrohr so auszurichten, dass das Gestänge gerade und spielfrei läuft</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/11_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/11.jpg" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/12_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/12.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Auch das Heckrotorservo muss präzise befestigt und ausgerichtet werden</p>
<p><a rel="lightbox[pilot_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/13_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/pilot_0910/13.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Leichtgängigkeit der Pitch-Schiebehülse ist regelmäßig zu kontrollieren. Schmutz muss entfernt werden. Gelegentlich ölen</p>
</div>
<p>Durch die Miniaturisierung ist es heute möglich, jede Menge Elektronik und Sensorik in die Modelle zu packen – doch diese will auch optimal eingestellt und abgestimmt werden. Dabei ist nach wie vor Hilfestellung bei der Auswahl und Grundabstimmung der hier behandelten Gyro-Systeme sehr gefragt.</p>
<p><strong>Typenbestimmung</strong><br />
Fangen wir bei dem „Systemträger“ an, also dem Hubschrauber selbst. Ein sauberer Aufbau der Mechanik und eine genaue Grundjustierung ist immens wichtig für den störungsfreien Betrieb des verwendeten Gyro-Systems. Besonders die heutigen, leistungsstarken Modellhelis unterliegen bei entsprechender anspruchsvoller Flugweise auch einem erhöhten Verschleiß. Das setzt einen regelmässigen Check aller Komponenten voraus.</p>
<p>Auch bei Elektrohelis können zum Beispiel Vibrationen verschiedenster Art die Sensoren der Gyro-Systeme beeinträchtigen oder gar zum Ausfall bringen. Trotz modernster Sensortechnik ist die Elektronik gegen Vibrationen nicht immun – dafür wurden diese Industrie-Bauteile ursprünglich ja auch nicht ausgelegt. Jetzt können wir bereits eine Vorauswahl des für uns geeigneten Gyro-Systems treffen: Soll es ein (gerade für den Einsteiger) günstiges System mit Piezo-Technik sein? Oder geben wir den Produkten mit MMS- („micromachined sensor“) oder MEMS-Sensoren („micro-electromechanical sensor“) den Vorzug?</p>
<p>Gleich vorweg: Obwohl der Markt jetzt eine Fülle von Geräten mit modernster, elektronischer Sensortechnik bietet, gibt es durchaus auch gut funktionierende Systeme, die mit Piezo-Sensoren ausgestattet sind. Gyros mit Piezo-Technik besitzen zwar gegenüber den modernen MEMS eine etwas erhöhte Vibrationsempfindlichkeit, was jedoch in Verbindung mit einem sauber aufgebauten Heli kein Problem darstellen dürfte.</p>
<p>Wichtig ist hier die richtige Stelle der Einbauposition im Heli, die möglichst vibrationsarm sein und eine stabile Auflage bieten sollte. Auch die korrekte Lagerung mit geeignetem Schaumstoff-Tape ist sehr wichtig. Hier sollte man am besten das den jeweiligen Sets beiliegende, originale Doppelklebeband benutzen und am Sensorgehäuse auf eine saubere, spannungsfreie Kabelführung achten. Alle Klebestellen sollten vorher gründlich entfettet werden.</p>
<p>Die bei Piezos auftretende Temperaturdrift haben die namhaften Hersteller sehr gut in den Griff bekommen. Wichtig ist nur, den Heli mit Piezo-Gyro-Systemen „aklimatisieren“ zu lassen, das heißt wir sollten die Maschine vor dem Flug und vor dem Einschalten einige Minuten am Einsatzort platzieren, damit der Sensor die Chance hat, sich der Umgebungstemperatur angleichen zu können.</p>
<p><strong>Sklavenarbeit</strong><br />
Das nächste wichtige Verbindungsglied im Modellheli ist das Heckrotor­servo. Grundsätzlich sollten wir zur Anlenkung des Hecks möglichst schnelle Servotypen verwenden. Hier gibt es am Markt eine inzwischen reiche Typenauswahl der verschiedensten Größen. Die richtige Länge des Servohebels entnehmen wir der Anleitung des Gyro-Herstellers, damit hier mit vernünftigen Stellwegen gearbeitet werden kann. Als Anhaltspunkt sollte ein Verstellweg von etwa 70 bis 80 Prozent erreicht werden.</p>
<p>Achtung! Der Verstellweg wird hier in der Regel innerhalb des Gyros im dafür zuständigen Menü – meist als „Limiter“ bezeichnet – eingestellt. Die Verstellwege im Sender bleiben unangetastet auf dem Standardwert.</p>
<p><strong>Schubs mich</strong><br />
Damit unser schnelles Servo auch seine Vorteile – also eine akkurate, schnelle und präzise Stabilisierung – ausspielen kann, muss die Anlenkung des Heckrotors wirklich absolut leichtgängig und spielfrei sein. Ob hier ein leichtes und stabiles CFK-Rohr oder das bewährte Stahldrahtgestänge verwendet wird, bleibt dem Anwender überlassen beziehungsweise richtet sich nach dem jeweiligen Heli-System. Wir prüfen die Leichtgängigkeit der Anlenkung regelmäßig, indem vorne am Servo das Gestänge ausgehängt und per Hand bewegt wird. So lässt sich kontrollieren, ob alles schön leichtgängig und spielfrei läuft.</p>
<p>Doch nicht nur auf dem Weg zum Heck-Umlenkhebel, sondern auch am Heckrotor selbst können Probleme auftreten. Häufig kommt es vor, dass die Schiebehülse auf der Heckrotorwelle schwergängig ist, sei es zum Beispiel aufgrund von Schmutz oder mangelnder Schmierung. Darum sollte hier regelmäßig gereinigt und danach an den Lagerstellen ein wenig geölt werden.</p>
<p><strong>Gyro-Aktivität</strong><br />
Ist nun alles sorgfältig eingestellt, kontrollieren wir bei Betätigung des Hecksteuerknüppels die sinngemäß richtige Steuerrichtung und die Wirkrichtung des Gyro-Systems, das immer gegen die auftretende Hochachsendrehung arbeiten muss.</p>
<p>Dabei wird uns höchstwahrscheinlich ein gewisser „Totbereich“ des Heckrotorservos zum Ende des Hecksteuerwegs am Steuerknüppel auffallen. Dies beruht auf der einfachen Tatsache, dass die modernen Gyro-Systeme analog dem Steuerknüppelausschlag eine Drehwinkelvorgabe umsetzen. Befindet sich der Heli in der Luft, wird der offensichtlich „tote“ Heckknüppel-Endbereich sehr wohl bei der Umsetzung des Signals berücksichtigt. Wichtig ist nur, den zuvor beschriebenen Limiter sorgfältig einzujustieren. Er verhindert, dass zu keiner Zeit die Schiebhülse des Heckrotors mechanisch anschlägt.</p>
<p><strong>Controller-Input</strong><br />
Eigentlich sollten wir uns jetzt am ungetrübten Flugspaß erfreuen, jedoch sehen wir immer noch häufig – trotz genauester Einstellung – unruhige Heckrotoren. Diese Eigenart ist bei Verbrennerhelis noch einigermaßen nachvollziehbar (fetter Motorlauf und verstärkte Vibrationen im Allgemeinen), aber leider kommt dies auch bei vielen Helis mit Elektroantrieb vor. Was tun?</p>
<p>Die Aufzählung aller hier relevanten Fehlermöglichkeiten würde den Rahmen dieses Berichtes eindeutig sprengen. Aber oftmals liegt hier das Problem im Controller des Motors, der unter Umständen in einem kritischen Drehzahlbereich nicht sauber („ruckelig“) arbeitet. Sinnvoll ist hierbei, sich an bewährten Motor/Controller-Kombinationen zu orientieren, die empfohlen werden. Hier geben die Hersteller/Importeure konkrete Hilfestellung. Wichtig ist, dass die Eckparameter des Antriebsmotors bekannt sind (zum Beispiel Polzahl), damit hier im Bedarfsfall der Con­troller via Software angepasst werden kann. Viele Geräte bieten inzwischen durch einfaches Programmieren per Karte oder PC vielfältigste Einstellmöglichkeiten.</p>
<p><strong>Blitz-Aktivität</strong><br />
Viele heutige Modellhelis haben einen über Zahnriemen angetriebenen Heckrotor. Dieser Zahnriemen kann im Betrieb für Störungen, in manchen Fällen sogar zur Zerstörung von elektronischen Komponenten führen. Ähnlich einem Bandgenerator, erzeugt der aus Kunststoffmaterial bestehende Antriebsriemen durch seine Bewegung/Reibung elektrosta­tische Aufladungen. Daher sollten wir hier Folgendes beachten:</p>
<p>•	Heckrohr, Chassis und Motor erden. Damit ist gemeint, bei diesen Komponenten für Potenzialausgleich zu sorgen.</p>
<p>•	Bei Alu-Heckrohren das Eloxal im Klemmbereich von Heckrotor und Heckrohraufnahme etwas ankratzen/anschleifen, um hier aus gleichem Grund wie zuvor einen elektrisch leitenden Übergang zu schaffen.</p>
<p>•	Bei CFK-Rohren und CFK-Chassis muss ebenfalls die nichtleitende Deckschicht angeschliffen werden.</p>
<p>Wenn alles wieder zusammengebaut ist, sollten wir mit einem üblichen Multimeter einen elektrischen Durchgang (Widerstandsmessung) kontrollieren, also vom Heckrohr übers Chassis bis zur Motorplatte und Motor. Eine weitere Möglichkeit zur Verminderung einer statischen Aufladung besteht durch Verwendung von graphithaltigem Spray, mit dem der Zahnriemen regelmäßig behandelt wird.<br />
Hier bitte immer vorher die Materialverträglichkeit prüfen!</p>
<p><strong>Text &amp; Bilder: Günter Bartosch</strong></p>
<div class="shr-publisher-1000"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Silentium &#124; Leise sein &#8211; Quiet im Anflug</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[helistuff]]></category>

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		<description><![CDATA[<a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/aufmacher_big.jpg"></a>Das Sortiment der 450er-Helis aus dem Hause KDS, die hierzulande von Tempo RC über den Fachhandel vertrieben werden, ist inzwischen sehr umfangreich. Es gibt Heli-Systeme für nahezu jeden Gelbeutel und jedes Anforderungsprofil – vom Low-Cost-Modell bis hin zur&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="aufmacher"><a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/aufmacher_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/aufmacher.jpg" alt="" /></a><strong>Das Sortiment der 450er-Helis aus dem Hause KDS, die hierzulande von Tempo RC über den Fachhandel vertrieben werden, ist inzwischen sehr umfangreich. Es gibt Heli-Systeme für nahezu jeden Gelbeutel und jedes Anforderungsprofil – vom Low-Cost-Modell bis hin zur CFK-Alu-Edel-Version inklusive hochwertigem Gyro und komplettem RC- und Zubehör-Equipment. Und es geht weiter: Neueste Kreation ist der KDS 450 Quiet, der vor allem wegen seiner besonderen Antriebsauslegung aus der Reihe tanzt. Wir haben die RTF-Version getestet.</strong></div>
<div id="bilder"><a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/01_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/01.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Kohlefaser und Aluminium, wohin man schaut. Die Bauweise ist sehr robust, dennoch leicht</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/02_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/02.jpg" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/03_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/03.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Edle Alu-Teile auch beim Hauptrotorsystem. Die Bell-Hiller-Mischer sitzen an den Blattverstellarmen</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/04_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/04.jpg" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/05_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/05.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Der Heckrotor des Quiet hat wegen des Direktantriebs ein ungewöhnlich großes Zahnriemenrad, wobei der Riemen von einer Andruckrolle geführt wird. Die Anlenkung der Schiebehülse ist sehr spielarm gelöst</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/06_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/06.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Wirklich fertig für den Einsatz – der Quiet in der RTF-Version mit RC-Anlage</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/07_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/07.jpg" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/08_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/08.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Wer genau hinschaut, erkennt unmittelbar vor und hinter dem Hauptzahnrad die Andruckrollen zur Führung des durchgehenden Zahnriemens</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/09_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/09.jpg" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/10_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/10.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Das Gyro-System KDS 800, das in Verbindung mit dem Digital-Heckservo hervorragende Performance bietet</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/11_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/11.jpg" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/12_big.png"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/12.png" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[stuff_0910]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/13_big.png"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0910/13.png" alt="" /></a></p>
</div>
<p>Klar wie Kloßbrühe: „Quiet“ steht für leise – und das soll das herausragende Merkmal des Neuen sein. Dabei sieht die Konstruktion doch im Wesentlichen nicht viel anders aus wie die seiner Geschwister. Doch nur auf den ersten Blick.</p>
<p><strong>Langes Ding</strong><br />
Also packen wir zuerst einmal den Heli aus dem schwarzen Alu-Transportkoffer, um hier Aufklärung zu schaffen. Nach Demontage der im gelben Grundfarbton lackierten GFK-Kabinenhaube, die mit schickem Metallic-Effect und rot-schwarzen Verzierungen versehen ist, wird bei genauerem Hinsehen deutlich, was hier anders ist als bei den anderen Helis der KDS-Systemfamilie. Das Hauptzahnrad wird seitlich von einem langen Zahnriemen umschlossen, der vom Riemenrad des Motors bis hin zum Heckrotor verläuft.</p>
<p>Um dem Radius des weißen, großen 100-Zähne-Hauptzahnrads gerecht zu werden, wird der Zahnriemen sowohl unmittelbar hinter dem Motor als auch kurz vor dem Eintritt ins Heckrohr von jeweils zwei Andruckrollen geführt. Diese sitzen jeweils innerhalb des Chassis, sind aus Aluminium gefertigt und vollständig kugelgelagert. Während die vorderen Andruckrollen geschickterweise auf dem massiven Alu-Motorträger befestigt sind, gibt es für die hinteren eine gesonderte, zwischen den Chassishälften sitzende Querstrebe, die für unverrückbaren Halt sorgt.</p>
<p><strong>Box Content</strong><br />
Da unsere Technik-Neugierde fürs Erste einmal befriedigt ist, was es mit dem „Leise-sein“ auf sich hat, schauen wir uns das weitere Material an. Neben dem betriebsbereit montierten Heli gibt es außerdem noch einen Siebenkanal-Handsender (ohne Akkus), einen 3s-LiPo-Lader nebst Netzteil, ein 3s-LiPo-Akku, CFK-Hauptrotorblätter und diverse Kleinteile wie beispielsweise eine Rotor­blattstütze und Ersatzschrauben.</p>
<p>Die weiteren im RTF-Set enthaltenen Komponenten sind bereits so sauber im Heli verbaut, dass man es selbst kaum hätte besser machen können. Das sind: drei 9-Gramm-Servos für die Taumelscheiben-Ansteuerung, ein KDS 800-Gyro, ein Achtkanal-Empfänger und ein schnelles Digital-Coreless-Servo für die Heckrotorsteuerung. Die Antriebsteile, bestehend aus einem bürstenlosen Außenläufer­motor (1.600 Umdrehungen pro Volt pro Minute) und dem KDS BEC-Controller mit 40 Ampere, vervollständigen das Kit. Keine schlechte Ausrüstung, wenn man bedenkt, dass das Ganze für 399,– Euro zu haben ist. Wer seinen eigene Sender plus Empfänger einsetzen möchte, kann sich für das ARF-Set entscheiden, das ohne den KDS-Sender und -Empfänger für 299,– Euro angeboten wird.</p>
<p><strong>Aluminium-Orgie</strong><br />
Extrem robust und spielarm konstruiert ist das gesamte Rotorsystem des Quiet, das sogar – genau wie das Topmodell KDS-450SV Pro RTF (Test in RC-Heli-Action 6/2010) – komplett aus Aluminium besteht. Während die Bell-Hiller-Mischarme beim SV an der Steuer­brücke der Stabilisierungsstange befestigt sind, sitzen sie beim Quiet direkt an den Blattverstellarmen der einteiligen Blatthalter. Letztere nehmen die 315 Millimeter (mm) langen, schwarz-gelb lackierten CFK-Hauptrotorblätter auf, die mit M3-Schrauben und Stoppmuttern befestigt sind. Die Blattlagerwelle ist durchgehend, die beidseitige Dämpfung besteht aus O-Ringen, die im Alu-Rotorkopf-Zentralstück eingesetzt sind. Der Hilfsrotor hat einen Durchmesser von 290 mm (zum Vergleich: SV 310 mm).</p>
<p>Die Chassis-Konstruktion besteht aus zwei miteinander verschraubten CFK-Seitenteilen mit einer lichten Innenweite von 24 mm. Die Verbindung der Platten übernehmen Alu-Lagerböcke beziehungsweise im unteren Chassisbereich Alu-Distanzbolzen. Ganz vorn gibt es eine CFK-Plattform zur Unterbringung des 3s-Akkus, der Heck-Gyro sitzt über der Alu-Heckrohr-Verschraubung. Das alles führt zu einer extrem verwindungssteifen Konstruktion. Klasse gelöst ist die direkte 120-Grad-Anlenkung der Taumelscheibe (zwei Mal Roll vorne, Nick hinten), bei der alle drei Servos senkrecht stehend im Chassis verbaut sind und über kurze Gestänge die Kugeln des Außenrings ansteuern.</p>
<p>Beim Heckservo setzt KDS auf das bewährte Speed-Digital  N590, das – um es vorwegzunehmen – im Zusammenspiel mit dem Heading-Lock-Gyro-System KDS 800 beste Heck-Performance bietet. Der nahezu versteckte Empfänger ist serienmäßig im unteren Bereich zwischen den Chassis-Seitenteilen zu finden, der Controller mit integriertem BEC befindet sich am rechten Chassis unterhalb des Heckservos, das über einen zweifach am Alu-Heckrohr geführten Stahldraht mit dem Heck-Umlenkhebel verbunden ist.</p>
<p><strong>Andersartig</strong><br />
Von allen bisherigen 450er-KDS-Helis ist der Heckrotor des Quiet der ungewöhnlichste – nicht ohne Grund. Markant ist hier das große Alu-Zahnriemenrad mit 22 Zähnen, das wegen des Direktantriebs mit dem durchgehenden Zahnriemen zur Einhaltung des entsprechenden Übersetzungsverhältnisses notwendig ist. Eine oben an den CFK-Heck-Gehäuseplatten montierte Alu-Andruckrolle sorgt dafür, dass ein Überspringen bei starken Belastungen verhindert wird und der Riemen im korrekten Winkel ins Heckrohr eintaucht.</p>
<p>In die große Nut der Pitch-Schiebehülse greift ein winziges, auf dem Heck-Umlenkhebel befestigtes Kugellager ein, das in Kombination mit der Alu-Steuerbrücke und den einteiligen Alu-Heckrotor-Blatthaltern insgesamt für eine spielarme Anlenkung sorgt. Das alles macht sich in der Summe positiv beim Fliegen bemerkbar, denn das Gyro-System kann in seiner Empfindlichkeit sehr weit aufgedreht werden, ohne dass es zum Schwingen neigt. Entsprechend knackig und sauber reagiert die gesamte Hochachsensteuerung, die Drehgeschwindigkeiten in beide Richtungen sind konstant.</p>
<p><strong>Upstairs</strong><br />
Absolutes Muss: Vor Inbetriebnahme und Flugeinsatz gilt es, sich ausführlich über die Funktionen „Throttle-Hold&#8221;, „Idle-Up&#8221; und „Dual-Rate&#8221; des mitgelieferten Handsenders vertraut zu machen. Die deutsche Anleitung von Tempo RC geht hier auf alle wesentlichen Punkte ein, die man sorgfältig vor dem Flugeinsatz studieren und begreifen sollte. Wer nicht vorbelastet ist, dem raten wir, sich beim Einfliegen und den ersten eigenen Flugversuchen von einem erfahren Piloten helfen zu lassen. Der wird dann beispielsweise auch darauf hinweisen, dass „Idle-Up“ und „Throttle Hold“ keinesfalls beim Akku-Anstecken des Modells aktiviert sein dürfen und sich Pitch im Negativbereich befinden muss, um – trotz integrierten Anlaufschutzes des Controllers – mit keinen unliebsamen Überraschungen konfrontiert zu werden.</p>
<p>Die für die Akku-Befestigung vorgesehene Plattform ist beim Quiet ziemlich kurz bemessen; der 3s-Pack hat lediglich auf der Hälfte seiner Länge Kontakt mit dem Chassis. Deswegen ist hier unbedingt für gründliche Arretierung zu sorgen. Wir haben das mit vollflächigen Klettband-Pads auf Akku und Bodenplatte sowie zwei zusätzlichen Schlaufenbändern gelöst.</p>
<p>Mit vollgeladenem Akku checken wir zuerst alle Funktionen im Bodentest, dann wird der Antrieb langsam hochgefahren. Die Kraftübertragung läuft, wie zu erwarten, tatsächlich sehr geräuscharm. Schließlich gibt es keine Zahnräder oder Ritzel, die durch ihr Ineinanderkämmen bei den relativ hohen Drehzahlen das übliche Getriebe-Laufgeräusch verursachen könnten. Während des Hochfahrens auf Betriebsdrehzahl ist eine kleine Resonanz feststellbar, die jedoch völlig verschwindet.</p>
<p>Erster Eindruck beim Schweben: Sehr angenehme Drehzahl, die Geräuschentwicklung ist beein­druckend. Der Heli liegt brettstabil in der Luft, die Ruderreaktionen kommen unverzögert an, sind für unseren Geschmack in ihrer Stärke genau richtig gewählt und geben keinen Grund für irgendwelche Änderungen. Die Heckrotor-Performance ist genial. Nach den ersten schnelleren Pirouetten mit anschließendem knackigen Abbremsen der Hochachsendrehung, bei dem man deutlich das angenehme Laufgeräusch der Heckrotorblätter hört, kann dem Zahnriemen-Antrieb nur Gutes attestiert werden, denn der wird bei diesem Prozedere extrem gefordert.</p>
<p>Nicht nur bei den Schwebeflugmanövern, auch bei den Fahrtfiguren verhält sich der Quiet mustergültig neutral. Die Leistungsentfaltung ist gut, zu keiner Zeit bricht das Triebwerk in seiner Drehzahl ein. Nach sieben Minuten wird gelandet. Feststellbar ist, dass der Motor deutlich heißer (etwa 85 Grad Celsius Temperatur) wird als beim KDS 450 SV. Kein Wunder: Zum einen ist das Brushless-Außenläufer-Exemplar des Quiet etwas kleiner, zum anderen fordert die durch die mehrfache Umlenk- und Andruckrollen „gewalkte“ Zahnriemenführung ihren Tribut in Form von Reibung. Controller und Akku belieben dabei nur handwarm. Wir laden anschließend in den LiPo-Akku 1.200 Milliamperestunden ein, was allerdings Rückschlüsse auf eine nicht ungewöhnlich hohe Stromaufnahme des Antriebs zulässt. Somit alles im grünen Bereich.</p>
<p>Die weiteren Flugerprobungen bringen nur Positives mit sich. Das anfänglich zu beobachtende Resonanzverhalten beim Hochlaufen ist mittlerweile vollständig von alleine verschwunden, als wenn es sich um eine Art Einlaufprozess gehandelt hätte. Der Antrieb läuft tadellos, vor allem aber vibrationsarm, auch bei hoher Drehzahl (Idle-Up). Zu keinem Zeitpunkt ist ein Flattern des Riemens feststellbar. Auch ein Test der Zahnriemenspannung, der über Langlöcher im Motorträger oder axiales Verschieben des Heckrotors verändert werden könnte, gibt keinen Grund für eine eventuelle Korrektur.</p>
<p>Der gesamte Riemen ist zwischenzeitlich auf seiner Außenseite mit einer gleichmäßigen, aluminiumfarbenen „Patina“ versehen – ein weiteres Indiz für den regen Kontakt mit den vielen Alu-Andruckrollen. Beschädigungen oder außergewöhnlicher Verschleiß sind am Riemen bisher nicht zu entdecken. Die Langzeiterprobung wird zeigen, wann hier der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen ist – wenn überhaupt erforderlich.</p>
<p><strong>Bonuspunkte</strong><br />
Das Konzept des KDS 450 Quiet geht auf. Der Antrieb mit dem durchgehenden Zahnriemen ist technisch sehr gut und einfach umgesetzt. Das Wichtigste: Das System läuft drehzahlfest und äußerst vibrationsarm. Das hauptsächlich gesetzte Ziel, das Betriebsgeräusch des Helis deutlich angenehmer zu gestalten, ist erreicht und kann bestätigt werden. Die serienmäßig verbauten Komponenten überzeugen, sind „out of the box“ bedenkenlos einsetzbar und das Fliegen damit macht Freude. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr als fair, sodass wir den Quiet bedenkenlos weiterempfehlen können. n</p>
<p><strong>Text &amp; Bilder: Raimund Zimmermann</strong></p>
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		<title>Ausgabe 09/2010</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 07:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[RC-Heli-Action]]></category>

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		<title>Inhalt 09/2010</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 07:43:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=46">zumarchiv</a> &#124; <a href="https://www.alles-rund-ums-hobby.de/de/Zeitschriften/RC-Heli-Action" target="_blank">heftbestellen</a>

18 FLYING HORSE
Der P600 Nitro SE ist keine Kopie der beliebten Konstruktion des Marktführers aus Taiwan, sondern eine eigenständige und richtig clever gemachte Variante, die ihn spürbar darüber hinaushebt. Er wird hierzulande von&#8230;]]></description>
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<div id="bilder"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0910/01.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>18<span> FLYING HORSE</span></strong><br />
Der P600 Nitro SE ist keine Kopie der beliebten Konstruktion des Marktführers aus Taiwan, sondern eine eigenständige und richtig clever gemachte Variante, die ihn spürbar darüber hinaushebt. Er wird hierzulande von Pegasus Modellsport vertrieben. Ein interessantes Fluggerät mit vielen technischen Features, das wir gebaut und geflogen haben.</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0910/02.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>90<span> BELLO TORSO</span></strong><br />
Nach langer Suche nach einem passenden Scale-Modell stellte Christian Molenda fest, dass der Markt momentan nichts Passendes bietet, was seinen hohen Ansprüchen gerecht wird. Also blieb nur eine Möglichkeit: Selbermachen. Wir haben sein Eigenbau-Projekt „Puma SA330“ intensiv begleitet und zeigen in unserem „Making of“ die wesentlichen Schritte bis zum rohbaufertigen Modell.</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0910/03.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>64<span> FUNNY</span></strong><br />
Jetzt wird es aber höchste Zeit! Zum einen, dass der endlich lieferbare Funcopter von Multiplex einmal fachmännisch getestet wird, zum anderen, dass mal eine Frau ans Steuer kommt, genauer gesagt an die Steuerknüppel. Letzteres vor allem vor dem Hintergrund, die beworbene „Unkaputtbarkeit“ des Helis einmal auf Herz und Nieren zu prüfen. Wir waren aktiv und berichten über die Ergebnisse.
</div>
<h2>heli<span>stuff</span></h2>
<p><strong>18 Flying Horse</strong> Pegasus „beflügelt“ taiwanesischen Aeolus<br />
<strong>26 <a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=996">Silentium</a></strong> Der neue 450er-Quiet-Flyer von KDS<br />
<strong>30 Carbon-Flyer</strong> Der Kleine für Zwischendurch<br />
<strong>36 Heiße Teile</strong> Coole Gadgets aus der Techworld<br />
<strong>64 Funny</strong> First try – der erste Kontakt<br />
<strong>70 Journey Hopper</strong> CP-Neuauflage in schicker Rumpfhülle<br />
<strong>76 Blade 120 SR</strong> – Horizons neuer Single-Rotor-Heli<br />
<strong>78 Halt mich fest</strong> Heli-Transport- und Montageständer<br />
<strong>80 Smart Guide</strong> Lebensversicherung für LiPo-Akkus<br />
<strong>86 Quick Change</strong> 2G4-Umrüstung, schnell gemacht<br />
<strong>90 Bello Torso</strong> Eigenbau-Scale-Body für 450er-Helis<br />
<strong>104 Die neue Mitte</strong> Aligns neuer T-Rex als Lückenbüßer</p>
<h2>pilot’s<span>lounge</span></h2>
<p><strong>10 News</strong> Was Euch und uns so auffiel<br />
<strong>14 German Heli Masters</strong> Interview mit Stephan Schrade<br />
<strong>50 <a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=1000">Yaw Control</a></strong> Hochachsen-Stabilisierungssysteme<br />
<strong>56 Persönlicher Ratgeber</strong> Frag‘ den Chopper-Doc</p>
<h2>action<span>replay</span></h2>
<p><strong>60 Coole Moves</strong> Quick Stopp – die verschärfte Version<br />
<strong>98 <a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=1007">Zeitreise</a></strong> 40 Jahre Modellhubschrauber</p>
<h2>inter<span>active</span></h2>
<p><strong>34 <a href="http://alles-rund-ums-hobby.de" target="_blank">Shop</a></strong> Lesestoff und andere unverdächtige Rauschmittel<br />
<strong>40 Postkarten</strong> Ausfüllen, abschicken und laufen lassen<br />
<strong>42 <a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=22">Termine</a></strong> Für alle die wissen wollen, was abgeht<br />
<strong>46 Fachhändler</strong> Hier sollte man kaufen<br />
<strong>74 Mach mit</strong> Wir verlosen 1 x P600 GF 3D von Pegasus<br />
<strong>112 Vorschau</strong> Mehr Heli-Action-Zeit gibt&#8217;s schon bald<br />
<strong>114 Das Letzte</strong> Frauenpower – Michal Šíp entschuldigt sich</p>
<div class="shr-publisher-988"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Summary &#8211; Langzeiterfahrung mit Mikados Clinquecento</title>
		<link>http://rc-heli-action.de/helistuff/summary-langzeiterfahrung-mit-mikados-clinquecento/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 08:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[helistuff]]></category>

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		<description><![CDATA[<a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/aufmacher_big.jpg"></a>Gut Ding will Weile haben – frei nach diesem Motto und nach über einem Jahr Flugerfahrungen in allen Jahreszeiten folgt nun der versprochene Nachschlag zum Testbericht „Topless“ in RC-Heli-Action 4/2009. Und der lohnt sich, schließlich wurde in&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="aufmacher">
<a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/aufmacher_big.jpg"><img alt="" src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/aufmacher.jpg"></a><strong>Gut Ding will Weile haben – frei nach diesem Motto und nach über einem Jahr Flugerfahrungen in allen Jahreszeiten folgt nun der versprochene Nachschlag zum Testbericht „Topless“ in RC-Heli-Action 4/2009. Und der lohnt sich, schließlich wurde in der Zwischenzeit seitens des Herstellers nachgelegt und diverse Komponenten getestet.</strong>
</div>
<div id="bilder">
<a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/01_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/01.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Schon seit längerem bei Mikado im Sortiment: fertig lackierte Kabinenhauben in bester Qualität und schickem Outfit</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/02_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/02.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Für zusätzliche Sicherheit gegen Herausrutschen der Anschlussstecker am V-Stabi sorgt ein Tropfen Kontaktkleber</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/03_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/03.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die während des Tests eingesetzten 6s-LiPo-Akkus (von links): FlightPower 4.500 mAh, TopFuel 2.450 mAh und SLS 5.000 mAh</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/04_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/04.jpg" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/05_big.jpg"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/05.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Der Vergleich der beiden eingesetzten Hauptrotorblätter verdeutlicht die größere Profiltiefe der Maniac 553</p>
<p><a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/kasten1_big.png"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/kasten1.png" alt="" /></a><br />
<a rel="lightbox[stuff_0810]" href="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/kasten2_big.png"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0810/kasten2.png" alt="" /></a>
</div>
<p>Anfangs war der LOGO 500 nur mit einer weißen GFK-Kabinenhaube inklusive blauem Dekor erhältlich. Hier hat Mikado reichlich nachgelegt: Schon bei der Bestellung des Bausatzes oder aber im Nachhinein als Zubehör besteht die Qual der Wahl aus mehreren unterschiedlichen Farbgebungen und Designs. Die Haube erreicht den Kunden fertig ausgeschnitten, vierfarbig lackiert und komplett mit dem Mikado- beziehungsweise LOGO-500-Schriftzügen versehen in absolut hochwertiger Qualität. Lediglich die Gummitüllen für die Befestigung an der Mechanik sind noch in die werkseitig gebohrten Löcher einzukleben. </p>
<p>Zwar bringt diese deutlich stabiler laminierte Vari­ante gegenüber dem weißen Original satte 33 Gramm mehr auf die Waage, doch punktet sie dafür mit der persönlichen Note und der hervorragenden Fluglagen-Erkennung bei allen nur denkbaren<br />
Lichtverhältnissen.</p>
<p><strong>Update</strong><br />
Auch die aktuelle Version 4.0 des V-Stabi-Systems wurde auf die Zentraleinheit aufgespielt. Die genaue Vorgehensweise sowie die kurzweilige Programmierung wurden bereits ausführlich in RC-Heli-Action 10/2009 und 1/2010 beschrieben. Das System ver­sieht seinen Dienst seit nunmehr 7 Monaten bei Temperaturen zwischen minus 5 und plus 30 Grad Celsius völlig störungsfrei und zur vollsten Zufriedenheit. </p>
<p>Hier noch Tipps zum Ausschluss eventueller Fehlerquellen: Hin und wieder sollte der feste Sitz und damit die exakt rechtwinklige Ausrichtung des Sensors zur Hauptrotorwelle überprüft werden. Das gilt auch für die Steckverbindung zwischen Sensor und Zentraleinheit, deren Kabel spannungs- und zugfrei verlegt werden müssen. Wir haben die Stecker zusätzlich noch gegen Herausrutschen mit einem Tropfen Kontaktkleber fixiert. Die kinderleichte Programmierung und die hervorragende Flugeigenschaften werden besonders deutlich, wenn direkt nach mehreren Flybarless-Flügen ein herkömmliches Paddelkopfmodell durch die Luft bewegt wird, bei der plötzlich wieder alle Eigensinnigkeiten dieses Systems vom Piloten selbst ausgesteuert werden müssen.</p>
<p><strong>Blattwahl</strong><br />
Die vollsymetrischen Hauptrotorblätter von Mikado mit einer Länge von 520 Millimeter (mm), einer Tiefe von 49 mm, einem Gewicht von 114 Gramm und einem Vorlauf von etwa einem Grad harmonieren hervorragend mit dem stabilisatorlosen Kopf des LOGO 500 und lassen eigentlich keine Wünsche mehr offen. Dennoch wurde zum Vergleich ein Satz vollsymetrischer „Maniac“-Blätter (Länge 553 mm Länge, Blatttiefe 55 mm, Gewicht 120 Gramm) montiert. Sie überzeugen durch eine sehr angenehme Geräuschkulisse und können bei Verwendung des 14er-Motorritzels und einer bevorzugten Kopfdrehzahl von etwa 1.800 Umdrehungen pro Minute<br />
(U/min) im weiträumigen Kunstflug und weichem 3D-Flug mit hervorragender Spurstabilität und kräftigem Durchzug glänzen. Beim Hochschalten auf knapp 2.200 U/min ergibt sich eine kaum zu toppende Wendigkeit und Spritzigkeit, die auch hart gesottene 3D-Freaks mehr als zufrieden stellen dürfte. Abgerundet wird das positive Gesamtbild der Maniac durch sehr hohe Energiereserven in der Autorotation. </p>
<p><strong>Stromspender</strong><br />
Nach den guten Erfahrungen mit den FlightPower-Akkus und den noch besseren Ergebnissen in Sachen Leistung mit den TopFuel-LiPos von Hacker kamen zusätzlich noch zwei Akkupacks der SLS Eco Power-Line von Stefans LiPo-Shop zum Einsatz. Diese haben eine Kapazität von 5.000 Milliamperestunden (mAh) und sollen Ströme von bis zu 25C Dauer und 50C Burst liefern. Das Gewicht beträgt 800 Gramm und somit 100 Gramm mehr als die 4.500er Flight­Power. Mit ihren Abmessungen von 142 x 51 x 53 mm passen sie mit einer Höhenreserve von 5 mm gerade noch in den Akkuschacht. Der Schwerpunkt lässt sich auch mit diesen Packs problemlos einstellen. </p>
<p>Schon beim Hochdrehen ist bei gleicher Controller-Programmierung eine Erhöhung der Drehzahl um knapp 200 U/min feststellbar. Subjektiv scheint es bei Steigflügen mit Vollpitch bis zur Sichtgrenze und bei allen geflogenen Figuren keinen spürbaren Leistungseinbruch mehr zu geben. Die Messwerte nach dem knapp 6 Minuten dauernden Flug sprechen eine deutliche Sprache: Ein maximaler Strom von<br />
97 Ampere und eine maximale Leistungsaufnahme von 1.990 Watt zeugen von einem geringen Innenwiderstand und einer hohen Leistungsfähigkeit der SLS-Akkus. Dabei bleibt bei einem Termperaturanstieg des  Motors um 15, des Controllers um 30 und des Akkus um 25 Grad Celsius alles im grünen Bereich. Bei der anschließenden Ladung nimmt der Akku exakt 2.650 mAh auf, was bei einer 80 bis 85-<br />
prozentigen Entladung je nach Flugstil eine Flugzeit von 7 bis 8 Minuten ergibt. </p>
<p><strong>Liebling</strong><br />
Der LOGO 500 3D V-Stabi hat sich im Testzeitraum von über einem Jahr bestens bewährt. Obwohl er im Zusammenspiel mit diversen Komponenten immer sehr gut und fehlerfrei funktioniert hat, gibt es für uns eine individuelle Lieblingskonfiguration. Das 14er-Motorritzel mit einer eingestellten Kopfdrehzahl um die 1.800 bis maximal 2.100 U/min, die Rotorblätter Maniac 553 und die SLS 6s mit 5.000 mAh. Aufgrund der enormen Leistungsentfaltung, der hervorragenden Flugeigenschaften und der bisher uneingeschränkten Zuverlässigkeit wird der LOGO 500 3D V-Stabi sicherlich noch sehr lange für maximalen Flugspaß sorgen.</p>
<p><strong>Text &amp; Bilder: Georg Stäbe</strong></p>
<div class="shr-publisher-966"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ausgabe 08/2010</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 15:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[RC-Heli-Action]]></category>

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		<description><![CDATA[

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</a></div>
<div class="shr-publisher-962"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Inhalt 08/2010</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 15:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[inhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=46">zumarchiv</a> &#124; <a href="https://www.alles-rund-ums-hobby.de/de/Zeitschriften/RC-Heli-Action" target="_blank">heftbestellen</a>

16 ZAUBERMEISTER
Dieses Jahr wurde im März bei der Firma Acrobat-Helicopter das Geheimnis gelüftet und der Voodoo 600 vorgestellt. Der „Zaubermeister“ ist ein Elektro-Heli der 600er-Klasse, der kompromisslos für Kunstflug und ausschließlich für Flybarless-Systeme&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="zum_archiv"><a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=46">zum<span id="red">archiv</span></a> <strong>|</strong> <a href="https://www.alles-rund-ums-hobby.de/de/Zeitschriften/RC-Heli-Action" target="_blank">heft<span id="red">bestellen</span></a></div>
<div id="bilder"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0810/01.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>16<span> ZAUBERMEISTER</span></strong><br />
Dieses Jahr wurde im März bei der Firma Acrobat-Helicopter das Geheimnis gelüftet und der Voodoo 600 vorgestellt. Der „Zaubermeister“ ist ein Elektro-Heli der 600er-Klasse, der kompromisslos für Kunstflug und ausschließlich für Flybarless-Systeme ausgelegt ist. Eine interessante Konstruktion, die wir für Euch getestet haben.</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0810/02.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>86<span> KING MAXIMUS</span></strong><br />
 Viel diskutiert und lange erwartet: der T-Rex 700 Elektro von Align. Kaum ein Produkt sorgte in letzter Zeit für mehr Aufsehen wie der neue „Riese“ des taiwanesischen Hubschrauber-Herstellers. Das Entwickler-Team hat sich der Herausforderung gestellt und ist den Wünschen nachgekommen, den 700er serienmäßig mit Elektro-Antrieb zu versehen und ihm gleich auch noch das hauseigene 3G-Flybarless-System zu spendieren. Wir haben gecheckt, was daraus geworden ist.</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0810/03.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>78<span> ATOMKRAFTWERK</span></strong><br />
Die Helis der 500er-Klasse mit einem Rotordurchmesser von rund einem Meter vereinbaren einen kompakten Aufbau mit deutlich gesteigerten Flugleistungen gegenüber den populären 450er-Modellen. Dies macht besonders dem Einsteiger das Leben einfacher und erhöht den Spaßfaktor. Wir haben den topaktuellen Atom 500 CF von Compass gebaut und intensiv geflogen.
</div>
<h2>heli<span>stuff</span></h2>
<p><strong>16 Zaubermeister</strong> Leichtgewicht in Rigid-Ausführung<br />
<strong>28 Petrol Hopper</strong> Fliegendes „Goldfischglas“<br />
<strong>36 Heiße Teile</strong> Coole Gadgets aus der Techworld<br />
<strong>58 Summary</strong> <a href="http://www.rc-heli-action.de/?p=966">Langzeiterfahrung mit Mikados Cinquecento</a><br />
<strong>66 Kraftzwerg</strong> Motoren-Downsizing für die 500/600er-Klasse<br />
<strong>72 Tourenmacher</strong> Hochvolt-BL-Controller von YGE<br />
<strong>78 Atomkraftwerk</strong> 500er-Kraftbolide in CFK/Alu-Ausführung<br />
<strong>86 King Maximus</strong> 3G-Flybarless-Version mit 12 Zellen</p>
<h2>pilot’s<span>lounge</span></h2>
<p><strong>10 News</strong> Was Euch und uns so auffiel<br />
<strong>14 SDX Challenge</strong> Erfolgreicher Auftakt<br />
<strong>48 Rotary Club</strong> Rund um Kugel- und Drucklager<br />
<strong>54 Persönlicher Ratgeber</strong> Frag‘ den Chopper-Doc<br />
<strong>74 Top List</strong> Die Top-Ten-Figuren der SDX Challenge</p>
<h2>action<span>replay</span></h2>
<p><strong>24 Fast, faster</strong> Pöting Speed-Cup in Kreuztal<br />
<strong>62 Coole Moves</strong> Die Todesspirale<br />
<strong>94 Splish Splash</strong> Heli-Smack-Down in Rimini</p>
<h2>inter<span>active</span></h2>
<p><strong>34 Shop</strong> Lesestoff und andere unverdächtige Rauschmittel<br />
<strong>38 Postkarten</strong> Ausfüllen, abschicken und laufen lassen<br />
<strong>40 Termine</strong> Für alle die wissen wollen, was abgeht<br />
<strong>44 Fachhändler</strong> Hier sollte man kaufen<br />
<strong>76 Mach mit</strong> Wir verlosen einen Atom 500 von Compass<br />
<strong>96 Vorschau</strong> Nächsten Monat ist wieder RC-Heli-Action-Zeit<br />
<strong>98 Das Letzte</strong> Rainer Trunk über moderne Spanner </p>
<div class="shr-publisher-958"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Orange Edge &#124; Flybarless-System von BeastX</title>
		<link>http://rc-heli-action.de/helistuff/orange-edge-flybarless-system-von-beastx/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[helistuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Dreiachs-System war lange Zeit so heiß ersehnt wie das Microbeast von BeastX. Doch warum eigentlich? Flybarless-Elektroniken gibt es doch nun schon einige, was also ist an diesem orangefarbenen Kasten anders? Ah, das Microbeast lässt sich auch lediglich&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="aufmacher">
<img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0710.jpg" alt="" /><strong>Kaum ein Dreiachs-System war lange Zeit so heiß ersehnt wie das Microbeast von BeastX. Doch warum eigentlich? Flybarless-Elektroniken gibt es doch nun schon einige, was also ist an diesem orangefarbenen Kasten anders? Ah, das Microbeast lässt sich auch lediglich als Heckrotor-Gyro-System verwenden – warum das denn?</strong>
</div>
<div id="bilder">
<img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0710/kasten.png" alt="" /><br />
<img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0710/01.png" alt="" /></p>
<p>So einfach gestaltet sich der Anschluss am Microbeast (Quelle: beastX). Zur Programmierung dient der schwarze Taster oben rechts, die mehrfarbige LED informiert über die jeweiligen Betriebszustände</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0710/03.png" alt="" /></p>
<p>Das Alu-Unterteil ist mit dem Oberteil verschraubt. Die Inbusschrauben sind sauber versenkt</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0710/04.png" alt="" /></p>
<p>Die stirnseitigen Goldkontakt-Steckanschlüsse</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0710/05.png" alt="" /><br />
<img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0710/06.png" alt="" /></p>
<p>Nicht nur im Protos, sondern auch im T-Rex 600 Nitro und so gut wie allen anderen Systemen lässt sich das Microbeast bequem unterbringen. Das serienmäßige Gyro-Podest eignet sich ideal für das kompakte, kleine Gehäuse</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/stuff_0710/kasten2.png" alt="" />
</div>
<p>Ganz einfach: Hier erarbeitete der Konstrukteur ein ziemlich cleveres Konzept aus. Die Möglichkeit, das Microbeast zunächst als Hochachs-Gyro einzusetzen, passt hervorragend zum größten Pluspunkt des Geräts, nämlich dem Preis. Denn möchte man eine gute Performance fürs Heck, muss man teils mehr als die 139,– Euro, die das orange Kästchen kostet, hinlegen. Na, Groschen gefallen? Mit dem Preis möchte man nicht nur solche ansprechen, die sowieso einen „Dreiachser“ einbauen wollen, sondern auch die, die erst einmal nur das Heck stabilisieren möchten.</p>
<p><strong>Handsam</strong><br />
In die Hand genommen, fallen auf der Oberseite zuerst 14 Menü-LED, ein Taster und eine dreifarbige Status-LED auf. Mit den drei Potis lassen sich die Empfindlichkeit der Taumelscheibe, der Direktanteil und die Heckdynamik einstellen. Die Empfindlichkeit des Hecks stellt man wie gewohnt am Sender ein. An der Vorderseite befinden sich acht Anschlüsse für Universalstecker: einen, um über einen Mini-USB-Adapter Verbindung zum PC herstellen zu können, einen Dreifach-Stecker zum Empfänger für Pitch, Heck und Gyro-Empfindlichkeit sowie je einen einzelnen für Nick und Roll. An den verbleibenden vier Steckplätzen steckt man die drei Taumelscheibenservos und das Heckservo ein.</p>
<p><strong>Einbaufrage</strong><br />
Wie man das Microbeast einbaut, ist fast egal. Ob liegend oder hochkant, Hauptsache längs. In weniger als einer Viertelstunde ist das Gerät startklar. Das Setup-Menü aktiviert sich durch längeres Drücken des Tasters. Die Bedienungsanleitung leitet den Anwender sehr ausführlich durchs Programm. In den 14 Programm-Punkten, die alle nacheinander durchgeschaltet werden, kann man alles Wichtige wie Servo-Ansteuer-Frequenz der Taumelscheiben und des Heckservos inklusive der Neutralimpulslängen und deren Laufrichtungen einstellen. Hierzu bewegt man den Heckknüppel jeweils nach links oder rechts, wobei die Farbe der Status-Leuchte die jeweilige Einstellung anzeigt.</p>
<p>Besonders konnte auch die Einstellung des zyklischen und kollektiven Pitch-Ausschlags gefallen. Hier müssen exakt 6 Grad Einstellwinkel der Rotorblätter eingestellt werden. Clever ist hierbei, dass das Gerät sofort anzeigt, ob die Anlenkgeometrie optimal auf Flybarless eingestellt ist. Denn das Hebelverhältnis zwischen Servos und Blatthalter-Anlenkhebel muss stimmen. Auch an die Pirouetten-Optimierung wurde gedacht. Leider fehlt die Möglichkeit, 90-Grad-Taumelscheiben-Anlenkungen mit vier Servos einzustellen. Gerade im Scale-Bereich trifft man<br />
diese Art der Mischung des Öfteren an.</p>
<p>Um in die zweite Menü-Ebene zu gelangen, drückt man den Knopf lediglich zwei Sekunden. Hier lässt sich die Taumelscheibe feintrimmen oder sich das Steuerverhalten von Normal über Sport auf Extrem einstellen. Auch eine Taumelscheiben-Kompensation oder den Headinglock-Anteil des Hecks kann man verändern.</p>
<p><strong>Zur Sache</strong><br />
Als Testheli musste der altgediente Protos herhalten. Den Umbausatz auf Flybarless bekommt man vom Himmlischen Höllein für 32,90 Euro. Rechnet man den Einstiegspreis des Protos mit dem Upgrade plus dem Microbeast zusammen, bekommt man mit der MSH-Maschine einen sehr günstigen 3D-Rocker mit Flybarless. Laut Bedienungsanleitung sollte man nach dem Anlaufen des Motors zügig abheben, damit Vibrationen, die im Stand vorkommen können, nicht die Sensoren der Elektronik zu falschen Reaktionen verleiten. Doch auch mit Absicht ließ sich solch ein Verhalten nicht im Ansatz provozieren. Keine Angst also, einfach ganz normal abheben und gut.</p>
<p>Nach dem Abheben stellt sich recht schnell ein vertrautes Gefühl ein. Viel Unterschied zum Paddelkopf kann nicht festgestellt werden. Nur eben, dass der Heli plötzlich genau so fliegt, wie man steuert. Okay, dann mal los! Mit Voll-Pitch schießt der Protos exakt senkrecht in die Höhe – so muss das sein. Nun die Pirouetten-Optimierung austesten: Mit gehörig Vorwärtsfahrt dreht sich der Heli um die Hochachse ohne Versatz. Einzig die Dreh-Geschwindigkeit ist nicht ganz gleichmäßig. Doch dieses und die Pirouetten-Optimierung lassen sich noch anpassen – wenn man das möchte. Tatsächlich sind die Grundeinstellungen ideal, um sich mit dem System vertraut zu machen.</p>
<p>Die Flips rasten ohne Nachwippen knackig ein und die Rollen gelingen wie an der Schnur gezogen – Bolzen leicht gemacht. Aus fast 100 Meter Höhe erfolgt der senkrechte Abstieg mit anschließendem geradem Überflug über den Platz: Der Heli liegt ohne Aufbäumen oder Wippen absolut stabil in seiner Flugbahn. Paddel? Was ist das denn?</p>
<p><strong>Kein Biest</strong><br />
Keine Frage. Das ist ein Gerät für jedermann. Einsteiger sollten sich auf alle Fälle von erfahrenen Piloten Hilfe beim Einstellen holen. Doch ist das Microbeast einmal installiert, kann sich jeder voll austoben oder einfach nur den Schwebeflug erlernen. Denn äußere Einflüsse wie Windböen lassen den Heli nicht mehr abtreiben. Auch die Crash-Unempfindlichkeit freut nicht nur Cracks. Flybarless-Systemen wird durch den Wegfall der Paddel eine Leistungssteigerung von 15 Prozent nachgesagt. Das – zusammen mit mehr Wendigkeit und mehr Schweberuhe – sind Argu­mente, die nicht mehr zu schlagen sind.</p>
<p><strong>Text &amp; Bilder: Stefan Strobel</strong></p>
<div class="shr-publisher-805"></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inhalt 07/2010</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[inhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=46">zumarchiv</a> &#124; <a href="https://www.alles-rund-ums-hobby.de/de/Zeitschriften/RC-Heli-Action" target="_blank">heftbestellen</a>

80WHITE BREEZE
Im umfangreichen Angebot der Firma Heli-Design befindet sich unter anderem das Helimodell Notos 500. Das futuristisch wirkende Outfit gefällt auf Anhieb – das Modell scheint auf den ersten Blick völlig anders als&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="zum_archiv"><a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=46">zum<span id="red">archiv</span></a> <strong>|</strong> <a href="https://www.alles-rund-ums-hobby.de/de/Zeitschriften/RC-Heli-Action" target="_blank">heft<span id="red">bestellen</span></a></div>
<div id="bilder"><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0710/01.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>80<span>WHITE BREEZE</span></strong><br />
Im umfangreichen Angebot der Firma Heli-Design befindet sich unter anderem das Helimodell Notos 500. Das futuristisch wirkende Outfit gefällt auf Anhieb – das Modell scheint auf den ersten Blick völlig anders als „normal“ zu sein. Grund genug, dieses komplett in CFK/Alu-Bauweise konstruierte Heli-System näher in Augenschein zu nehmen und ausgiebig zu erproben.</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0710/02.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>62<span>NEXT GENERATION</span></strong><br />
Der beliebte und äußerst eigenstabil fliegende Single-Rotor-Heli Quark von Hirobo hat nun in der neuen SG-Version einen Rotorkopf mit Pitchsteuerung spendiert bekommen, womit sich das Fluggerät mit seinen kompakten 373 Millimeter Rotordurchmesser noch agiler und wendiger bewegen lässt – auch im Rückenflug. Alle Details zu diesem außergewöhnlichen Modell aus Japan erfährst Du in unserem Test.</p>
<p><img src="http://www.rc-heli-action.de/files/inhalt_0710/03.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>88<span>SPIRITUS REXTOR</span></strong><br />
Der taiwanesische Hersteller Align präsentiert den T-Rex 600 in der „Limited Edition“ – und dies sowohl in der bewährten Paddel- als auch in der modernen 3G-Version. Für die neue 3G-Version muss der ambitionierte Helipilot aber deutlich tiefer in die Tasche greifen, weswegen wir uns in diesem Fall für die Paddel-Variante entschieden haben. Schaut Euch an, was er kann.
</div>
<h2>heli<span>stuff</span></h2>
<p><strong>18 Spiritus Rextor</strong> Nitro-Paddel-Variante des 6ßßer-T-Rex<br />
<strong>24 Next Generation</strong> Kollektiv-Pitch für Hirobos Klassiker<br />
<strong>30 Zwergenkönig</strong> V-Stabi-Upgrade für den T-Rex 250<br />
<strong>36 <a href="http://www.rc-heli-action.de/helistuff/orange-edge-flybarless-system-von-beastx/">Orange Edge</a></strong> Das neue Flybarless-System von BeastX<br />
<strong>40 Heiße Teile</strong> Coole Gadgets aus der Techworld<br />
<strong>66 Sonnenstern</strong> 2G4-Telemetrie-Handsender von HiTEC<br />
<strong>80 White Breeze</strong> Designertyp, auch gerne stürmisch</p>
<h2>pilot’s<span>lounge</span></h2>
<p><strong>10 News</strong> Was Euch und uns so auffiel<br />
<strong>52 Grease</strong> Heli-Hangar &#8211; Schmierung, Fette und Öle<br />
<strong>74 Eisenzeit</strong> Hackers neue LiFe-Zellen &#8211; ein Volksakku?<br />
<strong>58 Persönlicher Ratgeber</strong> Frag‘ den Chopper-Doc</p>
<h2>action<span>replay</span></h2>
<p><strong>14 Look Inside</strong> Leistungsschau bei VARIO Helicopter<br />
<strong>62 Coole Moves</strong> Viel Dreherei in Rückenlage<br />
<strong>88 Tropical Heat</strong> 3D-Mission in Sri Lanka</p>
<h2>inter<span>active</span></h2>
<p><strong>12 Heli-Akademie</strong> Werde fit in Sachen Heli<br />
<strong>38 <a href="http://alles-rund-ums-hobby.de" target="_blank">Shop</a></strong> Lesestoff und andere unverdächtige Rauschmittel<br />
<strong>42 Postkarten</strong> Ausfüllen, abschicken und laufen lassen<br />
<strong>44 <a href="http://www.rc-heli-action.de/?page_id=22"> Termine</a></strong> Für alle die wissen wollen, was abgeht<br />
<strong>48 Fachhändler</strong> Hier sollte man kaufen<br />
<strong>78 Mach mit</strong> Wir verlosen eine Aurora von Multiplex/HiTEC<br />
<strong>96 Vorschau</strong> Das gibs nächsten Monat zu lesen<br />
<strong>98 Das Letzte</strong> Hubert ist doch nicht blöd</p>
<div class="shr-publisher-800"></div>]]></content:encoded>
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